Ganzheitliche Heilkunde

Die ganzheitliche Heilkunde steht in unserer Praxis als Oberbegriff für verschiedene Diagnoseverfahren, Heilmethoden sowie Heilmittel. Die meisten Methoden haben eine lange, einige eine jahrtausendealte Tradition. Sie kommen in unserer Praxis sowohl alternativ als auch ergänzend (komplementär) zur schulmedizinischen Diagnostik und Therapie zum Einsatz.

Schulmedizin und ganzheitliche Heilkunde haben unterschiedliche Behandlungsansätze:
Die Schulmedizin orientiert sich an Symptomen und organischen Veränderungen; die ganzheitliche Heilkunde fragt nach dem weiteren Hintergrund einer Krankheit. Sie versucht den Menschen von seinen eigenen Ressourcen her zu heilen und zu unterstützen.

  • Akupunktur (Körper- und Ohrakupunktur)
  • Ernährungstherapie (Darmsanierung, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, bei chronischen Erkrankungen wie z. B. Rheuma, Arthrose, Neurodermitis, Asthma; betreute Fasten- und modifizierte Fastenkuren, Gewichtsreduktion usw.)
  • Applied Kinesiology
  • Homöopathie und Nosodentherapie
  • Neuraltherapie
  • Eigenblutbehandlung
  • Biochemie nach Dr. Schüssler
  • Schröpfen
  • Biologische Hormontherapie bei Zyklus- und Wechseljahrsbeschwerden und hormonellen Regulationsstörungen
  • Neurostresstherapie (z.B. bei Burn-out, Erschöpfungszuständen und Schlafstörungen)
  • Infusionstherapie (bei Vitalstoffdefiziten, chronischen Schmerzen, Übersäuerung, Infektanfälligkeit, Schwermetallbelastung, zur Revitalisierung nach Erkrankungen und Operationen)
  • Komplementäre Krebstherapie
  • Hypnose und Hypnotherapie (z.B. bei Ängsten, Burn-out, Erschöpfung, Raucherentwöhnung)
  • Psychosomatische Versorgung

Applied Kinesiology (AK) ist eine ganzheitliche Untersuchungsmethode, die auf der manuellen Testung von Muskeln basiert. Sie wurde vor über 30 Jahren von dem amerikanischen Chiropraktiker Goerge Goodheart D.C. begründet. Die AK unterstützt die Suche nach Auslösern für Erkrankungen und Beschwerden. Nicht selten liegt die Ursache
fernab vom Symptom und es bestehen komplexe Wechselbeziehungen zwischen den Bereichen Struktur (Muskeln, Sehnen und Gelenke), Biochemie (z.B. Stoffwechselprobleme, Allergien, Unverträglichkeiten oder Umweltgifte) und Psyche (z.B. emotionale Ursachen wie Stress oder seelische Traumata).

Nach dem Begründer der Neuraltherapie (Huneke) können chronische Erkrankungen durch sog. Störfelder bedingt sein. Hinter diesen Störfeldern stecken oft chronische Entzündungszustände, Verletzungen oder Narben, die den Gesamtorganismus energetisch schwächen und vielfältige Beschwerden und Symptome in anderen Bereichen des Körpers erzeugen können. Bei der Neuraltherapie wird durch gezielte Injektionen von örtlichen Betäubungsmitteln eine Beeinflussung des vegetativen Nervensystems erreicht, um so das normale Ordnungsprinzip und die Regelkreise
im Körper wiederherzustellen.

Die Akupunktur ist eine Jahrtausende alte Therapiemethode. Durch das Einstechen von Akupunkturnadeln soll die in den Meridianen (Leitbahnen) und Organen innewohnende Lebensenergie (Qi) so beeinflusst werden, dass ein harmonisches Fließen des Qi ermöglicht wird. Durch die Reizung sensibler Rezeptoren werden Blockierungen innerhalb des Meridiansystems gelöst und einzelne Organe angeregt oder beruhigt.

Schröpfen wird als Therapiemethode seit über 5000 Jahren in verschiedenen Kulturkreisen praktiziert und ist in unserer Praxis Teil eines umfassenden naturheilkundlichen Behandlungskonzepts. Beim Schröpfen wird in sogenannten Schröpfgläsern ein Unterdruck erzeugt. Diese Schröpfgläser werden direkt auf die Haut gesetzt. Hierdurch können Myogelosen (muskuläre Verhärtungen) behandelt werden. Außerdem können innere Organe gezielt in ihrer Funktion beeinflusst werden.

Schüssler-Salze sind Mineralsalze in homöopathischer Dosierung (Potenzierung). Die Therapie geht auf den Arzt Wilhelm Heinrich Schüßler (1821 – 1898) zurück und soll Störungen des Mineralhaushalts der Körperzellen regulieren und hierdurch entstandene Symptome und Beschwerden positiv beeinflussen.

Biologische Hormontherapie: Viele Beschwerden sowohl bei Frauen als auch bei Männern, die durch veränderte Hormonspiegel entstehen, können mit natürlichen Methoden sehr gut behandelt werden. Neben gezielten Ernährungsempfehlungen und der symptomatischen Behandlung mit pflanzlichen Präparaten, Aminosäuren, homöopathischen Mitteln, Vitaminen und Mineralstoffen, gibt es die Möglichkeit mit naturidentischen Hormonvorstufen und Botenstoffen zu behandeln. Hierdurch lässt sich die Gabe von synthetischen Hormonen, die mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden sein können, in der Regel umgehen.

Neurostress ist Ausdruck eines Ungleichgewichts von verschiedenen Hormonen und Botenstoffen. Hieraus können Funktionsstörungen resultieren, die zu erheblichen Beschwerden bei den Betroffenen führen. Hierzu zählen u.a. so häufige Erkrankungen wie Depressionen, Ängste, Erschöpfungszustände, Schlafstörungen, Infektanfälligkeit, Migräne und chronische Schmerzen. Als diagnostisches Verfahren stehen verschiedenen Laboruntersuchungen zur Verfügung. Die Therapie hat die Wiederherstellung der Balance der Hormone und Botenstoffe als Ziel. Oft kann dies durch naturheilkundliche Behandlungsmethoden erreicht werden.

Die Eigenblutbehandlung ist eine Reiztherapie, um die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren. Meist wird hierzu aus einer Vene Blut entnommen, mit homöopathischen Mitteln versetzt und anschließend in den Gesäßmuskel gespritzt. Besonders geeignet ist dieses Verfahren um das Immunsystem bei Infektanfälligkeit zu stimulieren.